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S a n c h o´s W e b s i t e
Die Erfahrungen eines Problem-Hundes nach seiner Übernahme aus dem Tierheim im Oktober 2004 |
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| Start | Montag, 6. Februar 2012 |
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Über "Mittelmeerhunde"
Wie ich im "Erfahrungsbericht I" unter » "Fazit Ia" bereits angedeutet habe, läßt es sich über Tiertransporte aus dem Ausland nach Deutschland trefflich streiten. Bei diesem Thema sind offenbar viele Emotionen im Spiel. Dabei rede ich nicht vom Mitbringen einzelner Hunde durch Privatpersonen aus dem Urlaub im Mittelmeerraum, sondern um den organisierten Transfer einer jeweils größeren Anzahl von Hunden pro Transport durch "Organisationen".
Nach einer gewissen Zeit der Reife, in der ich diese schreckliche Information verinnerlicht habe, habe ich mir heute eine etwas differenziertere Einstellung zu dieser Thematik erarbeitet. Ich möchte daher auch nicht mehr kritisieren, sondern einen Vorschlag machen, wie man mit dem Problem der Mittelmeerhunde verfahren könnte. Vorschlag
Offene Fragen Ich kann mir vorstellen, daß dieser Vorschlag bei den Organisationen auf eine Vielzahl von Vorbehalten stößt. Vielleicht haben sie ihn auch schon hundertfach gehört. Stellt er doch letzten Endes langfristig ihre Existenz infrage. Ich möchte auch nicht als Besserwisser dastehen. Ich gebe daher ganz offen zu, daß ich zu folgenden Fragen nicht genügend Informationen besitze:
Dieser Fragenkatalog ist mit Sicherheit nicht komplett. Aber ich denke, er spricht die wichtigsten Problemfelder an. Erläuterungen zum Vorschlag Abschließend möchte ich einige grundsätzliche Überlegungen zum Thema aufführen. Ich erkenne die Arbeit der im Ausland tätigen Tierschutzorganisationen zur Rettung der heimischen Tiere ausdrücklich an. Ihre Motivation ist hochwertig und gut. Ihr Engagement ist vorbildlich und hat meinen vollen Respekt. Eventuell vorhandene mißbräuchliche Erscheinungsformen in diesen Organisationen, die darauf hinauslaufen, den guten Zweck zur Erzielung wirtschaftlicher Vorteile durch die berühmt/berüchtigten "Schwarzen Schafe" zu pervertieren, sollten unbedingt und mit aller Kraft ausgemerzt werden! Gerüchte in dieser Richtung reichen bereits aus, um bei den tierliebenden Bürgern eine starke Aversion dagegen zu erzeugen. Ich weiß, wovon ich rede, denn auch ich hatte Gedanken in diese Richtung! Und das hat bei mir einen ziemlichen Zorn heraufbeschworen. Die Tierliebe von verantwortungsbewußten Menschen auszunutzen, um damit "Reibach" zu machen, ist auf diesem Gebiet das Schlimmste, was man sich vorstellen kann! Darunter haben die wohlmeinenden Verbände zu leiden, die es wirklich ehrlich meinen und integer sind. Am allermeisten leiden natürlich die Tiere darunter! Wir können leider nicht alle geschundenen und gequälten Tiere dieser Welt retten! So bitter und schmerzhaft diese Erkenntnis ist, es ist die Realität. Dieses Ziel wird vielleicht in einigen hundert Jahren erreicht werden können, ich fürchte aber, solange es Menschen gibt, die dumm, gewinnsüchtig, egoistisch, verblendet, fundamentalistisch, hochmütig und schwach sind, und sich als die "Krone der Schöpfung" einstufen, wird es Tierquälerei auch geben. Und das wird wohl stets der Fall sein. Aus diesem Grund sollten wir dafür sorgen, daß die Tiere in unserem Einwirkungsbereich (=Deutschland) anständig behandelt werden, denn auch da ist noch ein sehr großer Handlungsbedarf! Um die Tiere im Ausland tut es mir sehr, sehr leid, aber sie führen dann eben dort ein kurzes, möglicherweise aber glücklicheres Leben (bis zu ihrem grausamen Ende) als bei einer Verbringung nach Deutschland. Ausblick Mir ist insbesondere bei dem letzten Absatz absolut nicht wohl in meiner Haut, aber ich muß damit leben. ![]() "Möge die Menschheit eines Tages weiser, intelligenter und weniger erbarmungslos sein, als sie es heute ist".
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| Montag, 6. Februar 2012 | Seite zuletzt geändert am: 15.10.2008, 05:14 von Sancho | Neu online seit 15.09.2007 |
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